Schröpfkopftherapie

Die Schröpfkopftherapie ist ein ca. 5.000 Jahre altes Heilverfahren, das sich bei chronischen Erkrankungen der inneren Organe sowie Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen bewährt hat.

Alle Organe und Körperabschnitte sind durch Nervenbahnen über das Rückenmark hinweg mit bestimmten Hautsegmenten (Reflexzonen oder auch Head'sche Zonen) miteinander verbunden. Besteht nun z.B. seit längerer Zeit eine chronische Erkrankung, so findet man häufig in der entsprechenden Zone am Rücken eine Verhärtung oder einen teigig aufgequollenen Hautbezirk, auf den dann der Schröpfkopf gesetzt wird.

Es gibt bei der Schröpfkopftherapie traditionell zwei Varianten, zum einen das „trockene Schröpfen" -dabei wird der gläserne Saugkopf neben der Wirbelsäule aufgesetzt- und zum anderen das „blutige Schröpfen" -hier wird vor dem Aufsetzen des Schröpfkopfes mittels einer Lanzette die Haut angestochen, so dass während des Schröpfens etwas Blut in den Schröpfkopf fließt.

Seit etwa zehn Jahren wende ich in meiner Praxis sehr gerne die pulsierende Schröpfkopfmassage an. Mittels eines Therapiegerätes werden in einen weichen oder harten Schröpfkopf pro Minute 200 Saugimpulse gegeben. Diese pulsierend Sogwirkung zieht das Bindegewebe in den Schröpfkopf, was zu einer erwünschten starken Durchblutungsförderung des behandelnden Areals führt.

Die Schröpfkopftherapie ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte Therapiemethode.